07. Februar 2014

2013: Jeden dritten Tag eine neue Energiegenossenschaft

142 neue Energiegenossenschaften sind im Jahr 2013 gegründet worden. Trend zur Bürgerbeteiligung für eine dezentrale Energiewende setzt sich fort. Die Bundesregierung soll Bürgerbeteiligung bei der EEG-Reform ernstnehmen.

Mittlerweile 888 Energiegenossenschaften engagieren sich für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Dies sind die aktuellen Zahlen Ende 2013, die das Klaus Novy Institut erhoben hat. Im Durchschnitt wird jeden dritten Tag irgendwo in Deutschland eine Energiegenossenschaft gegründet. „Damit zeigt sich das weiter wachsende Engagement der Bürgerinnen und Bürger für eine dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien“, sagt Dietmar von Blittersdorff vom Netzwerk Energiewende jetzt. „Von der Bundesregierung fordern wir, dass sie diese Bürgerbewegung ernst nimmt und bei der Reform des EEG die Bürgerenergie nicht ausbremst.“

Ein entscheidender Grund für den Boom der Bürgerenergie ist laut Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Investitionssicherheit dank der festgelegten Vergütungssätze und des Einspeisevorrangs für regenerative Energieanlagen. Zudem können sich an Energiegenossenschaften „die Bürgerinnen und Bürger schon mit einem geringen Beitrag beteiligen und sich beim Umbau der Energieversorgung vor Ort aktiv einbringen“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Die meisten Energiegenossenschaften gibt es in den großen Bundesländern Bayern (237), Baden-Württemberg (145), Niedersachsen (127) und Nordrhein-Westfalen (109). Den prozentual größten Zuwachs gab es in Thüringen mit 14 neuen Energiegenossenschaften

Zur Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

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