08. Oktober 2014

Fünf Prozent mehr: PV-Anlagen sind wirtschaftlicher als gedacht

Photovoltaikanlagen liefern regelmäßig mehr Strom als erwartet. Das zeigt eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme.

Grund für die Mehrerträge sei ein steigender Trend bei der Sonneneinstrahlung, so die Wissenschaftler. „Das aktuelle Strahlungsniveau in Deutschland liegt deutlich über den Mittelwerten der letzten 30 Jahre“, heißt es in der Presserklärung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. „Photovoltaikanlagen produzieren deshalb regelmäßig fünf Prozent mehr Strom als die Ertragsprognosen bislang erwarten ließen.“

Seit Mitte der 80er Jahre hat sich demnach die Intensität der Sonneneinstrahlung kontinuierlich verstärkt. Die Forscher des Fraunhofer ISE hatten zusammen mit der ETH Zürich und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wissenschaftlich untersucht, wie hoch die Abweichungen zwischen historischen Mittelwerten und aktuellen Einstrahlungswerten ausfallen. Als Gründe für den Anstieg der Solarstrahlung, das sogenannte Brightening, vermuten die Wissenschaftler z.B. die abnehmende Luftverschmutzung und Aerosolgehalte in der Atmosphäre.

Derzeit verwenden die Ertragsprognosen in der Regel den langjährigen Mittelwert der letzten 30 Jahre. Die Freiburger Forscher verwenden nun die Solarstrahlungsdaten aus den letzten zehn Jahren als Basis für ihre Ertragsgutachten. Diese berücksichtigen den Anstieg der Solarstrahlung.

Zur Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme

Zum Ertragsgutachten

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