22. September 2010

Keine längeren Laufzeiten für Kernkraftwerke

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt dafür ein, konsequenter die Wende in der Energiepolitik herbeizuführen.

Der Umweltpfarrer der EKHN, Dr. Hubert Meisinger, forderte die Bundesregierung öffentlich auf, die Laufzeit der Atomkraftwerke nicht zu verlängern. Es sei unverantwortlich, weiterhin auf diese Technologie zu setzen – sie übersteige die Möglichkeiten des Menschen zur Verantwortungsübernahme, so Meisinger. "Als Christinnen und Christen tragen wir Verantwortung vor Gott für den Menschen und die gesamte Natur. Diese Verantwortung erfordert einen nachhaltigen Klimaschutz. Er ist nur mit einem neuen Energiekonzept möglich, das einen schnellen und konsequenten Umstieg auf Erneuerbare Energien verfolgt."

Atomkraftwerke taugen nach Meinung der EKHN nicht dazu, diesen Umstieg zu überbrücken, weil sie sich nicht ausreichend flexibel steuern ließen. Sie behinderten den Aufbau eines Stromnetzes, das auf dezentrale und regenerative Energiegewinnung ausgerichtet ist. "Wenn jetzt keine Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke beschlossen werden, steigen nicht die Energiepreise, sondern es sinken die Gewinne der großen Energieunternehmen", so Meisinger

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist über die Zentren Gesellschaftliche Verantwortung und Bildung Förderer der Weiterbildung Projektentwickler für Energiegenossenschaften.

Die Pressemitteilung der EKHN als Download

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