22. September 2014

Windstark 4 und Biogas: Starkenburger Genossenschaft noch energiestärker

Die Energiegenossenschaft Starkenburg wächst weiter. Das zweite Windrad läuft im Testbetrieb und die Genossenschaft hat eine Biogasanlage übernommen.

Seit Juli 2014 ist das zweite Bürgerwindrad der Energiegenossenschaft Starkenburg eG (ES) in Betrieb. Die Starkenburger haben ein Windrad im Windpark Gundersheim/ Bermersheim in Rheinhessen übernommen – und betreiben es eigenständig.

Am 1. September hat die Energiegenossenschaft die Biogasanlage in Lorsch vom Südhessischen Energieversorger HSE AG übernommen. In einer neuen Betreibergesellschaft produzieren die Starkenburger künftig gemeinsam mit Landwirten Strom und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen. „Überall dort, wo Landwirte mit im Boot sind, funktioniert der Anlagenbetrieb“, sagt Georg Schumacher, Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Starkenburg. Wie bei anderen Projekten der „energiestarken“ Genossenschaft sollen zunächst die Bürger vor Ort die Möglichkeit erhalten, sich finanziell zu beteiligen.

Am Standort Lorsch werden pro Jahr rund 7.500 Tonnen nachwachsende Rohstoffe und 700 Tonnen Gülle zu Biogas verarbeitet. Daraus entsteht in einem modernen Blockheizkraftwerk Strom und thermische Energie. Beheizt wird auch eine angrenzende Gärtnerei. Diese spart auf diese Weise knapp 130.000 Liter Heizöl im Jahr. Der ins Netz eingespeiste Strom sichert die Versorgung von rund 800 Haushalten.

Weitere Information zu den aktuellen Projekten der Energiegenossenschaft Starkenburg

 

 

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