01. Januar 2014

Energiewende paradox: Mehr Erneuerbare und trotzdem mehr CO²-Emissionen

Die gute Nachricht: Ein Viertel des Stroms in Deutschland stammt 2013 von Erneuerbaren Energien. Die schlechte Nachricht: Mehr Strom aus Kohle lässt Stromerzeugung klimaschädlicher werden

Im Jahr 2013 hat Strom aus Wind-, Solar-, Wasser-, Biogas- und Erdwärmekraftwerken mit 24,7 Prozent des erzeugten Stroms einen neuen Rekordwert erreicht. Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien wuchs laut Agora Energiewende im letzten Jahr um 1,1 Prozentpunkte.

Gleichzeitig stieg die Stromproduktion aus Kohle. Kohlekraftwerke produzierten 8,9 Terawattstunden mehr als 2012, gleichzeitig wuchs der Export um 9,9 Terawattstunden auf 33 Terawattstunden.

Steigende Treibhausgasemissionen trotz Ausbau der Erneuerbaren Energien: Grund dieses Energiewende Paradoxons ist laut Patrick Graichen, designiertem Direktor der Agora Energiewende, dass der Ausstoß von Treibhausgasen kaum etwas koste. „Der europäische Markt für Emissionsrechtezertifikate muss dringend repariert werden, um das zu ändern“, so Graichen.

Die Agora Energiewende  ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation.

Die Energiewende im Stromsektor 2013: Erzeugung, Verbrauch, Erneuerbare Energien und CO²-Emissionen – Zur Präsentation der Agora Energiewende

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