23. Juli 2014

Energiegenossenschaften fahren Investitionen zurück

Fast jede dritte Energiegenossenschaft plant in diesem Jahr keine Investitionen, so eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. (DGRV). Das EEG verunsichert die Genossinnen und Genossen. Potential gibt es bei Nahwärmenetzen.

Energiegenossenschaften haben bisher rund 1,35 Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien investiert. Allein 2014 werden nach Schätzungen des DGRV rund 300 Millionen Euro an Investitionen zurückgehalten. Die Energiegenossenschaften kritisieren laut DGRV vor allem die volle EEG-Belastung von selbst produziertem Ökostrom, der direkt an Mitglieder oder Abnehmer vor Ort verkauft wird.

Potential gibt es bei Nahwärmenetzen. „Es gibt noch viele Biogasanlagen ohne Wärmekonzept. Das ist die Chance für Energiegenossenschaften, die Wärmenetze für Dörfer oder Stadtteile betreiben“, so Eckhard Ott, Vorsitzender des Vorstands des DGRV. Allein in den letzten drei  Jahren sind 70 neue genossenschaftliche Nahwärmenetze entstanden.

Die Umfrage wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt. Befragt wurden 718 Energiegenossenschaften, die zwischen 2006 und 2013 gegründet wurden. 216 Genossenschaften nahmen an der Umfrage teil. Zu den Ergebnissen

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